Marokko Fotoreportage: Roadtrip von Casablanca nach Essaouira (Tag 1)

​Meine ersten Eindrücke aus einem bunten, vielfältigen Land in Nordafrika. Zur Vorbereitung habe ich mir den Film „Casablanca“ aus dem Jahr 1942 angeschaut, und wie schon vermutet, hat das moderne Marokko kaum noch etwas damit gemeinsam.

Die Hassan-II.-Moschee wirkt zwar traditionell wurde aber erst in den 1990er Jahren gebaut. Sie ist die größte Moschee Casablancas und die drittgrößte der Welt. Gebaut nach marokkanischer Tradition, das Minarett steht allein auf einer rechteckigen Grundfläche, anders als in der Türkei, wo sich meist mehrere runde Minarette über einer Moschee erheben.

Casablanca und die nächste große Stadt südlich davon, El Jadida, wirken deutlich reicher und moderner als ich es mir vorgestellt hatte. In El Jadida befindet sich die Bastion du Saint-Esprit, eine Portugiesische befestigte Stadt, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen erbaut und Mazagan genannt wurde, wurde 1769 von den Portugiesen aufgegeben und Marokko angegliedert.

Land der Kontraste: es wird scheinbar sehr viel in die Infrastruktur investiert. Neu asphaltierte Landesstraßen, Autobahnen, Windkraftwerke tauchen am Horizont auf. Gleichzeitig sind viele von Eseln gezogene Kutschen zu sehen, kleine Verkaufsstände und Handwerkerbuden entlang der Hauptstraßen, und Müll sammelt sich im Graben. Als wir aus Casablanca durch die Landschaft fahren, zeigt Marokko ein völlig anderes Gesicht.

​Wir kamen rechtzeitig in Essaouira an, um einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Möwen und riesigen Wellen zu genießen.

Nachdem die Sonne hinter dem Horizontverschwunden war, bin ich auf einem Segelboot aufmerksam geworden, das hinter den heftigen Wellen immer wieder verschwand. Es wurde schnell dunkel und als ich mich in die andere Richtung wandte, habe ich noch ein Foto vom Mond geknipst.

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